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MÜNSTER Es ist die Stunde der Wahrheit. Neun Monate Training liegen hinter den 60 kleinen Tänzerinnen der Narrenzunft Aasee, wochenlang haben die Mütter an den Kostümen geschneidert, jetzt geht es erstmals auf die große Bühne ins Rampenlicht.

Die Aaseeküken mit ihnen ihre Eltern sind besonders aufgeregt. Die Kleinsten zupfen an ihren glitzernden Feen-Kostümen und können es gar nicht abwarten.

Nervosität
Moderator Mortimer Behrendt erkennt die Nervosität, fordert das Publikum in der Stadthalle Hiltrup zu einem Begrüßungs-Applaus auf. Das löst die Anspannung schlagartig. Sekunden später ertönt die Musik zum Showtanz Peter Pan, dann springen die Küken putzmunter in den Saal. Jetzt klappt alles wie am Schnürchen, ein paar Minuten später jubeln die Trainerinnen Sabrina Averhoff und Katrin Wewel über das gelungene Debüt. Und hinten im Saal füllen die ersten Karnevalspräsidenten ihre äBestellzettel aus, viele wollen die Küken später auf der eigenen Galasitzung im Programm präsentieren.

Cheftrainerin Marie-Charlotte Dehne hat jecke Überraschungen im Programm. Erstmals am Start die Diamonds. Marilyn Monroe im Sixpack ganz zur Freude von Mortimer Behrendt, der zum Abschluss der rasanten Tanzdarbietung natürlich ein Gruppenbild mit seinen Diamanten haben will.

Männerballett

Nicht mehr wegzudenken sind die Wellenbrecher. Das Männerballett präsentiert sich stark verjüngt und gefällt als urkomische Hausmänner-Truppe. Unter dem Thema ”Germany's next Top-Moppel” wirbeln sie viel Staub auf und saugten ihn mit ihren Gerätschaften auch gleich wieder weg.

Eine Auswahl bekannter Musikstücke bilden den Rahmen zum aktuellen Showtanz der Aaseenixen, die auch in der kommenden Session wieder das Highlight vieler närrischer Abende sein dürfte. Die Aaseesternchen grüßen als Musketiere vor der Bühne. In die Bergwelt kraxelt das Küken-Tanzpaar Sabrina und Celine mit Heidi und Peter. Zum Finale winken alle gemeinsam von der Bühne ihren Fans zu. Und Mortimer Behrendt zieht ein positives Fazit: “Generalprobe super gelungen, die närrische Zeit kann kommen!”
Münstersche Zeitung (27.10.2008)