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1984 Tanzgruppenfahrt
Wie in jedem Jahr, auch diesmal wieder eine Pfingstfahrt mit den Tanzgruppen. Am 8. Juni ging es mit Privatwagen Richtung Tecklenburg nach Ledde. Dieses Jahr waren wir nicht in einer Jugendherberge und auch nicht auf einem Campingplatz; wir hatten ein altes Bauernhaus gemietet. Nachdem am ersten Abend durch das Bettenverteilen und das Eingewöhnen in die neue Umgebung alle recht müde waren, wurde nur ein kleiner Spielabend am Kamin veranstaltet. Die Fahrt war als „Wettstreit der verschiedenen eingeteilten Gruppen“ gestaltet worden. D.h., die Mannschaften mussten während der drei Tage bei verschiedenen Spielen und Aufgaben, die ihnen gestellt wurden, möglichst viele Punkte sammeln.
Am Samstagmorgen ging es dann auch sofort los. Die einzelnen Gruppen sollten bei einem Erkundungs-spaziergang einen schönen Blumenstrauß zusammen-stellen. Da der Wettergott es gar nicht gut mit uns meinte, kamen wir ziemlich nass und sehr erschöpft, aber mit einem schönen Strauß zurück. Nach einem guten Essen, für das die ganzen drei Tage Inge und Franz fantastisch gesorgt haben, wurde nachmittags bei strahlendem Sonnenschein ein Spielnachmittag veranstaltet, bei dem es darum ging, viele Punkte zu ergattern. Alle waren ständig damit beschäftigt herauszufinden, welche Gruppe wohl die meisten Punkte hatte, und es kam sogar zu kleinen Unstimmigkeiten, wenn die eine oder andere Gruppe mal einen Punkt mehr bekam. Im nächsten Spiel waren sie dann aber umso bestrebter, für die eigene Gruppe noch mehr Punkte zu bekommen.
Ohne Schnitzeljagd geht es nicht! Und auch diesmal war von Birgit Böckenholt und ihrem Vater eine fantastische Jagd ausgearbeitet worden. Alle waren gleichermaßen damit beschäftigt, die Pfeile für den richtigen Weg zu finden und außerdem noch die Zusatzaufgaben zu lösen. Es mussten Blumen gepflückt werden, es wurde nach Zeit rasiert, Pflanzen mussten erkannt und benannt werden und vieles mehr. Völlig erschöpft und müde haben wir dann alle nachmittags einfach in der Sonne gesessen, Rätsel gelöst und uns nicht viel vom Platz bewegt.
Enttäuschung gab es abends bei den „Kleinen“, als diese nicht mit auf die Nachtwanderung durften, die uns leider – total vom Weg abgekommen – mitten durch den Wald über Stock und Stein führte. Für die Kleinen gab es dann am Montag eine Entschädigung. Wir sind mit ihnen nach Tecklenburg gefahren und haben Eis gegessen. Nachmittags ging es dann nach der Siegerehrung (die Gruppe von Lalie und Heidi hat den ersten Platz belegt) etwas traurig, dass die Tage so schnell vergangen waren, in Richtung Heimat.
Ein gutes Zeichen für uns, auch im nächsten Jahr wieder eine solche Fahrt zu veranstalten.
(Heike Stege)

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