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Tanzgruppenfahrt 1989

Am 12.05.1989 um 10:00 Uhr ging es los. Allen voran der Präsident Georg und seine Frau Mia. Die beiden ließen es sich nicht nehmen, unsere doch sehr kleine Gruppe zu begleiten. Trotz der geringen Teilnehmerzahl ließen wir uns alle nicht entmutigen und fuhren froh und heiter ge’n Norden. Nicht nur die gute Laune, sondern auch das prächtige Wetter spielte dabei mit: Verlief die Überfahrt noch etwas stürmisch, war das Wetter auf der Insel Juist schon aufgeheitert. Mit einem PS fuhren wir zur Jugendherberge: Schon der erste Abend tat sein übriges, damit die weiteren Tage ein Erfolg wurden: In einer gemütlichen kleinen Kneipe begann unser Juistaufenthalt.

Der Hunger, der Durst und die gute Laune hätten jedes Mitgliederherz höher schlagen lassen. Ob es das kleine „Häppchen“ von Schorsch, das „Bellen“ unseres „Hündchens“ Karin oder das lachen von „Gelli“ (Elisabeth) war, an jedem Tag gab es was Besonderes. Auch das sonst „so wenig“ getrunkene Bier kam nicht zu kurz.
Am Samstagmorgen regnete es ein wenig. So machten wir einen Einkaufsbummel, um diverse Sachen für unser Mitternachtsdinner einzukaufen. Doch die Zeit war zu kurz, um allen Geschäften einen Besuch abzustatten, denn der Strand wartete schon auf uns. Und wie jeder weiß: „Wenn Engel reisen ...“; schon am Nachmittag lachte der Himmel wieder, und der schönste Strand der Nordseeinseln lud uns zum Bosseln ein! Kilometer rauf, Kilometer runter, gebosselt wurde munter! Bei uns sah das Spiel eher wie „Schiffe versenken“ aus: Die Kugeln flogen in allen Variationen, ob nach unten, nach oben oder auch im Rundumschlag (Lalie), doch Spaß hat es allen gemacht!

Nach jeder Mahlzeit wanderten wir ein wenig, um nicht unnötige Pfunde anzusetzen. Dass es doch bei einigen dazu kam, lag an unseren ausgedehnten Dämmerschoppen, die meistens mit einem „Mitternachtsmahl“ endeten.

Auch an den letzten beiden Tagen hatten wir nur noch Sonnenschein, und wir verbrachten unsere Zeit fast ausschließlich am Strand. Zwar konnten wir noch nicht baden, aber andere Strandspiele fielen uns genug ein: besonders der verbotene „Spaziergang in den Dünen“. Hier wurden wir natürlich auch prompt erwischt.

Kein Spielplatz war vor uns sicher. Es waren herrliche, wunderschöne Tage auf Juist! Wenn ich alles beschreiben wollte, bräuchte ich ein eigenes Heft. Bleibt zu hoffen, dass dieser Artikel dazu beiträgt, dass bei der nächsten Fahrt (die bestimmt stattfinden wird) mehr Personen unserer Tanzgruppen teilnehmen werden: Allen voran dann hoffentlich wieder unser Präsident „Schorsch“!

(Eurer Tanzgruppensprecher Franz Dehne)