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Tanzgruppenfahrt 1990

Mundpropaganda von der Juistfahrt im letzten Jahr zeigte große Wirkung! Sage und schreibe rund 35 Personen und natürlich unser Präsident „Schorsch“ mit seiner Mia wollten das verlängerte Wochenende auf Juist verbringen. Vom 01.06. – 04.02.90 war die Jugendherberge in der Dämone Loog wieder einmal das Ziel. Bei herrlichem Wetter, was nur Gutes vermuten ließ, betraten alle die Schiffsplanken der Nordeich-Mole und schipperten froh gelaunt zur Insel. In der Jugendherberge angekommen, ging es zunächst einmal an den Strand: „Es war alles wie im Vorjahr!“

Doch schon bei diesem Spaziergang bemerkten viele, dass teilweise wohl die falsche Kleidung im Koffer war: Dunkle Wolken zogen auf. Dennoch konnte das nunmehr drei Tage anhaltende schlechte Wetter die gute Laune nicht verderben.

Man konnte sich zwar nicht sonnen oder gar schwimmen gehen, aber die NZA’ler wussten sich schon zu beschäftigen: Bei einem am Samstag von Ludger und Franz vorbereiteten Orientierungsgang galt es, die Umgebung der Jugendherberge näher kennen zu lernen. Dass der neben der JH liegende Spielplatz nicht „links liegen gelassen“ wurde, versteht sich von selbst: Aus „Großen“ wurden „Kleine“! Vom Regen durchnässt kamen alle Gruppen am Ziel an.

Am Abend – beim Grillen – folgte dann die Siegerehrung. Für jeden Teilnehmer war ein Preis vorhanden, ob Toilettenpapier, Glühbirnen oder Bumerang. Es wurde noch viel gesungen, wobei der jüngste Teilnehmer, Alexander, bei bestimmten Liedern eine flotte Sohle aufs Parkett legte.

Eine Begebenheit soll hier nicht verschwiegen werden! Wie in Jugendherbergen üblich, muss seitens der Gruppe der Tisch gedeckt und Küchendienst geleistet werden. So auch am Sonntagmorgen, zuständig diesmal: Frank (Simons). An diesem Morgen blieb fast allen der Bissen im Hals stecken, als Frank (ein „wenig“ zu spät) im Bademantel vor dem schon gedeckten Tisch stand und fragte, ob er nicht den Tisch decken müsste! Dass er nicht nur die NZA’ler, sondern auch die anderen Herbergsgäste im voll besetzen Saal zum Lachen brachte, kann sich wohl jeder vorstellen!

Mit dem Gedanken an ein schönes gelungenes Wochenende kehrten alle zufrieden wieder heim.

Franz Dehne