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Ich lobe den Tanz, denn er befreit den Menschen von der Schwere der Dinge. Er bindet den Einzelnen an die Gemeinschaft.
Ich lobe den Tanz, der alles fordert und fördert: Gesundheit und Klarheit im Geist sowie eine beschwingte Seele.
Tanzen ist Verwandlung, Raum und Zeit, Tanzen verwandelt den Menschen, der ständig Gefahr läuft, ganz Hirn, Verstand und Wille zu werden.
Der Tanz hingegen fordert den ganzen Menschen, den Menschen, der in seiner Mitte lebt und ankert, der nicht besessen ist von der Gier nach immer mehr oder vom Dämon der Selbstsucht und des Ichs.
Der Tanz fordert den bereiten, den schwingenden, den ausgeglichenen Menschen; den Menschen im Gleichgewicht seiner Kräfte. Daher lobe ich den Tanz.
O, Mensch, lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen.
(Augustinus von Hippo zugeschrieben)
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